Maryia Maksymtsiv lebt seit 18 Jahren in Hannover – zusammen mit ihrem Mann, einem Pfarrer der urkainisch-katholischen Gemeinde und ihren beiden Kindern.
Doch Mariya stammt gebürtig aus der Ukraine. Das Leben in Hannover hält sie seit dem Krieg in ihrer Heimat nicht mehr aus. Also hat die Frau einen Entschluss gefasst: Sie möchte ihre Familie in der Ukraine wiedersehen.
Hannover: Mit Hilfstransport in die Ukraine
Seit Februar dieses Jahres ist für Maryia Maksymtsiv an ihrem Wohnort in Hannover nichts mehr wie vorher: Der russische Angriffs-Krieg auf die Ukraine lässt die Mutter von zwei Kindern nicht mehr in Ruhe – zusammen mit ihrer Gemeinde hilft sie seit Kriegsbeginn, wie der NDR berichtet. Mariyas Bruder Maksym kämpft an der Front gegen die Russen. Nach zehn Monaten möchte die Frau wieder in ihre Heimat – an die Front – reisen.
Mit einem Hilfstransport macht sie sich auf den Weg von Hannover in die Ukraine – „Die Nordreportage“ des NDR begleitet Mariya dabei . Und die Bilder sorgen für echte Gänsehaut.
Denn auf der einen Seite erwarten die Ukrainerin aus Hannover freudestrahlende Augen, die sich über Hilfe aus Deutschland freuen. Auf der andere Seite wird Mariya zum ersten Mal selbst das Leid ihrer Heimat sehen – ob verwundete Soldaten oder die Gräber von bislang Gefallenen.
Mariya aus Hannover: Sorge um Bruder an der Front
Außerdem nie aus ihren Gedanken: Die Sorge um den Bruder, der an der Front kämpft. Die Reise wird zur emotionalen Achterbahnfahrt. Ob Freude, Leid, Trauer oder Hoffnung. Deutlich wird auch, wo die Hilfen insbesondere aus dem Norden Deutschlands tatsächlich ankommen.
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Und an welchen Stellen noch Not und Hilfsbedarf besteht. Die ganze Reportage und die emotionalen Bilder über die Reise von Maryia Maksymtsiv aus Hannover kannst du dir am Dienstag (22. November) um 18.15 Uhr beim NDR anschauen.